Durch das Herumgetobe unserer Süßen kann es schon einmal passieren, dass sie sich etwas in die Pfoten treten. Meistens reagieren sie direkt und heben das Pfötchen, aber manchmal bleibt - vielleicht von einer Tannennadel - nur das Spitzchen irgendwo zwischen den Ballen in der Haut hängen.
Trotz täglicher sorgfältiger Kontrolle ist so etwas kaum zu entdecken.
Aus diesem Grund wie auch durch die eigenen Häärchen an den Pfoten kann es zu Entzündungen kommen, die sich oft als dicke schmerzhafte Beule zeigen, die tief in sich einen Eiterkern birgt - ein furunkulöser Abszess.
Der Tierarzt kann in der Regel nicht viel machen, solange die Entzündung in vollem Gange ist. Im Zweifelsfall muß ja die eigentlich Ursache - der Fremdkörper - entfernt werden.
Zum Abheilen einer solchen Entzündung der Pfotenweichteile hat sich die Kombination aus Salbenverband mit Rivanol-Salbe und Gabe von Traumeel sowie Hepar Sulfuris Similiaplex in Form zerstossener Tabletten als hilfreich gezeigt.
Ich kenne Rivanol als bewährtes Mittel in der Pferde-Medizin um leichte bis mittlere Entzündung aus den Beinen "zu ziehen". Dort bedient man sich meist sogenannter "Angiess-Verbände". Als Salbe ist es entsprechend eine "Zugsalbe".
Traumeel ist ein homöopathisches Mittel gegen leichte Entzündungen, Prellungen, Verstauchungen. Hepar Sulfuris etc. treibt die Entzündung von innen heraus und unterstützt die "ziehende" Wirkung des Rivanols.
Alle drei Präperate erhalten Sie rezeptfrei in der Apotheke.
Hat sich der Abszess geöffnet und der Eiter beginnt abzufliessen, muß regelmässig desinfiziert werden. Hierfür können sie ein gängiges veterinär-medizinisches Wunddesinfektionmittel oder aber hochwertiges Teebaumöl wie auch das Dr. Schaette Wundspray (naturheilkundlich mit sensationeller Wirkung hinsichtlich Wundheilung) verwenden.
Dies kann nicht immer die Gabe von Antibiotika ersetzen, aber manche Tierärzte sind damit all zu schnell bei der Hand. Es lohnt, diese Alternative in weniger schweren Fällen zu nutzen, wenn gerade kein Tierarzt erreichbar ist, oder aber sie zumindest beim Tierarzt nachzufragen.
Bitte beachten Sie den besonderen Umgang und Einsatz mit und von Salbenverbänden sowie homöopathischer Mittel! Bei Fragen senden Sie uns einfach eine Mail.