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Drei Männer und eine kleine Lady

Hier stellen wir Ihnen unsere drei Manchester-Terrier-Rüden und eine kleine Schönheit vor.

Viel Spaß beim Stöbern!
 

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Wie alles begann...

Vor vielen Jahren, während eines Urlaubes auf Sizilien, fanden wir am Strand einen Wurf Mischlingshunde. Einen nahmen wir mit, den Rest brachten wir noch auf der Insel gut unter. Der Kleine wuchs und wuchs – und entpuppte sich als Mischling zwischen Cane di Etna und irgendwas. Ciccio wurde er ein toller Reitbegleithund und wir sausten regelmässig zusammen durch den Taunus. Später zogen meine Eltern weg und nahmen Ciccio mit. Nicht lange danach war klar – ein Hund musste wieder her. 



Der Traumhund...

Für mich waren ja Dobermänner immer die schönsten Hunde, aber der Hund müsste mit ins Büro – allein zu Hause sitzen kam für meinen Hund nicht in Frage. Damit platzte der Traum vom Dobermann, da dies mit einem so großen Hund nicht zu machen war. 1996 stiess ich auf der Suche nach einer ähnlichen, vielleicht kleineren Rasse auf den Deutschen Pinscher und den Manchester Terrier.


Bonsai oder XL... - Dux von der Spree


Aron's Rat-Snappers Effendi und Beretta vom Eichkamp © Sandra Hartl

Letztendlich wandte ich mich den MTs zu und steuerte schnurstracks auf Frau Scherer zu, die mir freundlicherweise die Gelegenheit bot sie zu besuchen und mir die Rasse anzuschauen.
Ich stand noch keine 5 Minuten inmitten der Bande und wollte eigentlich am liebsten alle einladen. Jedoch – keine Welpen verfügbar. Jetzt wollte ich aber unbedingt einen Manchester und zwar am besten sofort. So landete ich in Berlin bei Lothar Holst und Harry Fruth, die zum dem Zeitpunkt aus ihrem zweiten Wurf noch zwei Babies da hatten – Bolle und Berolina. Bei meinem ersten Besuch versuchten mir die Beiden die Rasse zu erläutern – völlig vergeblich... ich war fasziniert von den beiden Flitzmäusen, die völlig aufdrehten und hörte überhaupt nicht zu. Berolina zuzusehen, die sich hinter einer Lampe genüsslich an dem Stromkabel zu schaffen machte, fand ich äusserst spannend. Aber daraufhin entschied ich mich für Bolle, der daneben stand und Berolina bloss irritiert anstarrte – ich gedachte doch meine Lampen und vor allen Dingen meinen Hund eine Weile zu behalten...

Nach knapp einem Jahr geschah das Unvorstellbare. Bolle starb an den Folgen eines unglücklichen Zufalls im Reitstall. Es half alles nichts und ich rief wieder in Berlin an. Herr Holst brachte mir Dux nach Frankfurt, und endlich ging 1998 die Sonne wieder für mich auf.



Dinge ändern sich...

2000 lernte ich Markus kennen, der zu diesem Zeitpunkt keinerlei Beziehung zu Hunden hatte. Markus und Dux freundeten sich aufgrund gemeinsamer Vorlieben jedoch rasend schnell an und alle waren happy.

Dux starb dieses Frühjahr 2010 mit 12 Jahren an Krebs, der nur durch Zufalle entdeckt wurde und dann allerdings innerhalb von wenigen Tagen zuschlug. Wir haben zusammen so viel erlebt. Er war ein wunderbarer Rüde und fehlt mir jeden Tag - auch wenn die anderen trösten.



Ausstellen...

Im Frühjahr 2004 lernten wir Frau Schickling (Manchester-Terrier-Zwinger „von Mainhattan“) kennen. Auf die Frage, ob ich Dux denn nicht mal ausstellen wolle, bekam ich einen Lachanfall und tat das Ganze als Mumpitz ab. Doch Frau Schickling blieb hartnäckig und so besuchten wir im Juli 2004 mit Dux unsere erste Ausstellung. Da war er immerhin schon 5 Jahre – eigentlich viel zu spät.
Dort lernten wir Sabine König und Heinrich Brandt mit Ihrem Ayk vom Heibeck kennen - das Ganze endete mit V1 für jeden und alle hatten Spaß. Irgendwie war dieser Tag interessant – viele Hunde, viele Menschen, viel Neues zu sehen. Also ging ich auf noch eine Ausstellung und wir hatten wieder Erfolg! Schnell war aber klar war, das Dux dem Ganzen so gar nichts abgewinnen konnte. Trotzdem hat er es in den folgenden 1,5 Jahren trotz seines Alters und der knackigeren, qua jüngeren Konkurrenz zu Deutschen und Internationalen Titeln gebracht. Dabei ist sicherlich sein äusserst ausgeglichenes, souveränes Wesen und entsprechendes Verhalten von Vorteil gewesen.



MT die Zweite - Joker von der Spree

Im Oktober 2003 stiess der Vierte im heutigen Bunde durch einen blanken Zufall zu uns:
Joker von der Spree – genannt Jimmy, die Fuselnase.
Jimmy wurde leider schon nach kurzer Zeit zum „Scheidungsopfer“. Der Notruf durch Harry Fruth erreichte mich auf dem Weg von Berlin nach Frankfurt. Also schwenkten wir kurzerhand wieder nach Norden um den Hund probeweise zu holen. Jimmy blieb und wir hatten eine tolle Ausstellungskarriere zusammen. Ein tapferer Hund, der trotz seiner ausgeprägten Abneigung gegen fremde Menschen und Anfassen, alles mir zu Liebe mitmachte und lange das Ausstellungsgeschehen bei den Rüden beherrschte.
 



Und wieder ausstellen...

Jimmy ging nun als Begleiter mit auf Ausstellungstour und war  - als er die 9 Monate erreichte – natürlich auch fällig. Ab der ersten Ausstellung begann für ihn eine tolle Karriere und für mich der blanke Stress, den ich mir allerdings selbst eingebrockt habe ;-)


Dux, Joker und Käthe von der Spree



MT die Dritte - Ivenhoe Tequilar von der Beckrather Mühle

Im September 2005 veränderte sich unser schöne geruhsame ménage à quatre schlagartig! Sandra Hartl (Sherlock's) hatte im Internet eine zweifelhafte Anzeige für den Verkauf eines MTs gefunden und das dazugehörige Bild im Forum gepostet. Es zeriss uns förmlich, als wir das Bild sahen und die Geschichte dazu erfuhren. Nach hektischem Hin- und Herorganisieren und einer wilden Fahrt in den Süden Deutschlands kam Markus mit Ivenhoe Tequilar zurück. Fast verhungert, dehydriert und schwer verletzt zog Rüde Nummer 3 bei uns ein. Sein Zustand und die ganze Situation mit 3 Jungs hat uns schwer gefordert - und ohne Hilfe von lieben Menschen aus dem Forum wäre die Zusammenführung ein echt schwerer Trip geworden, da Tequilar - kaum wieder halbwegs auf den Beinen - sich als äusserst besitzergreifend und dominant erwies.

Leider konnten wir die Erstbesitzer bis heute nicht ausfindig machen - trotz Intervention unserer Rassebetreuerin bei der Züchterin - , so dass wir nicht genau wissen, was ihm wiederfahren bzw. wieso er abgegeben wurde und wie er in diese schlimme Situation geraten konnte. So wie er sich benimmt, vermuten wir, dass es versäumt wurde, ihm in der Jugend ein paar grundlegende Spielregeln beizubringen - er findet es völlig normal Haus-Tyrann und -Herrscher zu sein. Als er dann die Oberhand übernommen hatte, wurde es wohl irgendwann zu lästig und man entsorgte ihn kurzerhand. Aber wie gesagt, dies sind persönliche Vermutungen.

Inzwischen hat sich Tequilar ganz gut erholt und steht in alter Schönheit da. Die schlechte Haltung direkt vor seiner Abholung durch Markus hat letztendlich zum Verlust eines Teils seines linken Ohres geführt - bis dato scheint dies aber die einzige Folge zu sein.



MT die Vierte - Bonny von Palatina

Da sich unsere privaten Rescue-Aktivitäten für diese Rasse inzwischen etabliert hatten, erreichte mich eines Tages der Hilferuf einer Familie bezüglich ihrer jungen Hündin, die nicht länger behalten werden konnte. Wir fuhren zum Begutachten der Situation hin, ich verlor mein Herz an dieses ständig lachende, spitzbübische kleine Teil, und als Folge zogen wir mit Bonny im Schlepptau wieder ab. Und Bonny blieb ...


MT die Fünfte - John von der Spree

Im Zuge der umfassenden Untersuchungen aller MTs (insbesondere der Zuchthunde) wurde John als vWD-Träger erkannt und musste aus der Zucht. Wir konnten ihn damals nach Hamm vermitteln, was auch ganz gut klappte. Aber dann hatte John einen schweren Verkehrsunfall, der ihm auch psychisch schwer zu schaffen machte, so dass die Besitzer überfordert waren. Aber wer nimmt schon einen Hund mit 4-facher Beckenfraktur, wo doch klar ist, dass dies in einigen Jahren Probleme bereiten wird? Mal ab von den verstörten Verhaltensweisen. Also kam John zu uns und ist ein wunderbar fröhlich-schelmischer Bub geworden - mit etwas knubbeligem Hintern und tollem Charakter.


MT die Sechste - Xent von Oranienstein

Xent - genannt Bailey - war auch nicht gerade auf guter Position im Spiel des Lebens. Mit 10 Jahren wurde er Scheidungskind. Zwar hatten wir über viele Wege versucht einen Platz für ihn zu finden, aber die meisten Menschen scheuen sich doch einen älteren Hund zu nehmen - schlicht und ergreifend aufgrund der drohenden (vermeintlichen) Kosten im Alter sowie des Umstandes, dass man mit einem alten Hund nicht mehr so viel anstellen kann wie mit einem Jungen. Vielleicht auch aus den Bendenken heraus, dass ein älterer Hund in seinen Macken gefestigt ist ...
Mitnichten ist das so, kann ich da nur sagen.

Bailey, der alte Recke und Zeit seines Lebens Einzelhund, hat sich verblüffend schnell in das Rudel eingefügt und sich nach der Umstellung auf Rohfutter und gute Bewegung sehr gut erholt. Seine exterieur- und haltungsbedingten Befindlichkeiten wie Ellbogendysplasie, Spondylose von vorne bis in den letzten Rutenwirbel hinein, Cauda Equina sowie Arthrose lassen sich naturheilkundlich bestens im Griff behalten  - und so freuen wir uns darauf mit ihm noch ein paar schöne Jahre zu verbringen.



Daily life...

Fast jeden Tag kommen zwei oder auch alle mit ins Büro, wo sie sich die Zeit mit Schlafen, Terrorisieren meiner Wenigkeit oder Spielen vertreiben. Kurz und gut, wir möchten keinen missen und sind der festen Meinung: Einmal Manchester-Terrier, immer Manchester-Terrier - oder niemals wieder ;-).

Im Laufe der Jahre hat sich natürlich viel Erfahrung angesammelt, die wir gerne mit anderen Manchester-Terrier-Besitzern oder Interessenten teilen. Daher ist jede Anfrage willkommen – können wir selbst nicht helfen, kennen wir bestimmt jemanden aus Manchester-Terrier-Kreisen, den man zu einer speziellen Frage ansprechen kann.